Wirklich viel aus dieser Woche gibt es nicht zu erzählen. Seit Montag Abend habe ich den momentanen Dispensenrekord unserer Schule und konnte somit die ganze Woche praktisch nichts machen. Aber alles von Anfang an. Nach einem ganzen Tag Herumsitzen freute ich mich eigentlich auf die Sportlektion. Schon als ich aber in die Halle kam, sah ich den Horror vor mir. Die Hindernisbahn! Dort geht es darum, so schnell als möglich 7 Hindernisse zu bestreiten. Meine Gruppe war als Erste an diesem Posten und relativ schnell war ich auch schon an der Reihe. Nun ja, beim letzten Hinderniss kann ich mich nur noch an einen schlimmen Schmerz in der Schulter erinnern und wie mich jemand aus dieser Bahn gezogen hatte. Danach ging alles ziemlich schnell und ich war schon in der Krankenabteilung beim Arzt. Viel machen ausser Schmerzmedis geben konnte er nicht. Nicht einmal eine Armschlinge war bereit, weil der Raum mit diesen drin geschlossen war...

Dienstags hatten wir eine Inspektion. Dort wurde getestet, auf welchem Stand unsere Kompanie ist. Ich verbrachte praktisch die ganze Zeit an der Turnhallenwand, da ich nirgendswo mitmachen konnte. Immerhin waren wir drinnen, denn sonst wäre ich wohl entweder weggeblasen oder klitschnass geworden. 😂

Während mein Zug am Mittwoch auf den Schiessplatz ging, durfte ich mit dem Hauptfeldweibel zusammen arbeiten. Mal wieder zurück in der Büroarbeit zu sein, hat mir gut gefallen.

Donnerstag und Freitag war die Stimmung sehr locker; es wurde grösstenteils gelacht. Dies war zumindest meistens so.

Da irgend ein Trottel am Donnerstag Alkohol in der Kaserne konsumierte, wurde unser Ausgang verkürzt und wir mussten 2 mal unser Tenue wechseln. Grrrr.

Eigentlich hätte ich am Freitag auf Grund meiner Schulter ein Artho-MRI machen sollen. Ich machte mich also auf den Weg ins Krankenhaus, es wurde alles vorbereitet und plötzlich kam der Arzt und meinte, ich könne wieder gehen. Kein Mensch konnte dort weder Deutsch noch Englisch, aber soviel ich verstanden habe, gab es ein Terminchaos. Recht verwirrt und hässig bin ich also wieder zurück in die Kaserne gefahren. Nächsten Dienstag wäre der neue Termin, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich diesen wahrnehemen möchte.

Ansonsten ist nicht soviel glaufen diese Woche. Die Qualität des Essens nimmt ab und die Zeit für sich selber zu. Die Freizeit verbingen wir Frässpäckli essend, lachend, schwatzend oder bei ein paar Runden Mario Kart auf der Switch. Noch immer bin ich gerne hier und Freundschaften festigen sich immer mehr.

Song der Woche: Abfahrt - FiNCH ASOZIAL

Kommentare   

+2 #1 Hottinger Christian 2020-02-22 09:15
Cool, bin über Ruth auf deinen Blog gestossen.
Gute Genesung und weiterhin viel Erfolg im Vierfruchtpyama.
Glg Chrigel
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